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Neuraltherapie

Die Neuraltherapie heilt über die Injektion mit verdünnten örtlich wirksamen Betäubungsmitteln, z.B. mit 1%-igem Procain. Dabei kommt es weniger auf das Mittel an, das injiziert wird, als auf den Ort der Injektion. Diese Injektionen wirken auf regionale sowie überregionale Regelkreise und erzeugen eine vegetative Umstimmung des kranken Organismus. Die Neuraltherapie ist besonders geeignet für die Behandlung einer großen Anzahl funktioneller Störungen. Zur Injektion werden sehr feine Nadeln verwendet. Der Injektionsschmerz ist äußerst gering.

Indikationen: Fast alle akuten Schmerz- und Entzündungszustände, wie z.B. Ischiasbeschwerden und Gelenkrheuma. Chronische Erkrankungen, insbesondere bei Verdacht auf ein Störfeldgeschehen. Funktionell-vegetative Beschwerden und hormonelle Störungen, wie z.B. Schilddrüse. Rehabilitation bei Schwächezuständen und Restbeschwerden nach Traumen oder Operation